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Richtig joggen


Laufen Sie sich fit und nicht fertig


Laufen ist gesund. Doch eine Studie der AOK ergab: Zwei Drittel aller Jogger laufen falsch und schaden so ihrer Gesundheit. Sie wollen mehr als ihnen gut tut, laufen zu schnell und ignorieren die Warnsignale ihres Körpers.

Welcher Lauftyp sind Sie?

Mehr als 10.000 Freizeitläufer befragte die AOK zwischen 2006 und 2010 nach ihrem Laufverhalten. In einem Lauftypen-Test im Internet gaben die Jogger zum Beispiel an, ob sie sich beim Laufen noch unterhalten könnten oder auch Erholungspausen einlegten. Der Gesundheits­wissenschaftler Henning Allmer wertete die Daten aus.

Das Ergebnis: 36 Prozent der Läufer gefährden Ihre Gesundheit, 32 Prozent schaden Ihrem Körper sogar. Nur 32 Prozent trainieren gesundheitsfördernd.

Nicht zu viel wollen

Vor allem Frauen übertreiben es häufig mit dem Training. Anders als Männer trainieren sie meist nicht regelmäßig, sondern nur gelegentlich und wollen dann mit einem Mal zu viel schaffen. Auch diejenigen, die allein laufen, verausgaben sich öfter. Die Gefahr: Überfordert man sich regelmäßig beim Laufen, droht nicht mehr nur der Muskelkater. Stattdessen kommt es zu dauerhaften Erschöpfungszuständen und Herz-Kreislaufproblemen.

Jogging-Tipps für Jedermann

Worauf Sie achten sollten, um sich fit statt fertig zu laufen:

  • Laufen Sie am besten in der Gruppe! So kommt übertriebener Ehrgeiz nicht erst auf.
  • Laufen Sie nur so schnell, dass Sie sich dabei noch unterhalten können.
  • Ihre Beine sind verspannt, Sie haben Atemprobleme oder Seitenstiche? Dann legen Sie zwischendurch kleine Gehpausen ein und machen Lockerungsübungen.
  • Passen Sie das Laufpensum Ihrer Tagesform an. Es müssen nicht täglich fünf Kilometer sein.
  • Das Wichtigste: Am Ende des Trainings sollten Sie sich körperlich und seelisch wohl fühlen.

02.08.2011 | Von: Tina Neundorf