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Diagnosefinder
Schüler müssen zu früh aufstehen
Fittere Schüler bei späterem Schulbeginn
Für eine Studie hat eine Schule in Rhode Island, USA, den Unterricht eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Das habe nicht nur die Aufmerksamkeit und Stimmung der Schüler sondern auch ihre Gesundheit verbessert, schreiben Mediziner des dortigen Kinderkrankenhauses, die den Versuch beobachtet haben.
Mehr Motivation und bessere Leistung
Die 200 Schüler, die an der Studie teilnahmen, mussten eine Zeit lang statt um 8.00 Uhr erst um 8.30 Uhr in die Schule. Um zu erfahren, was das für Auswirkungen auf die Mädchen und Jungen hat, ließen die Mediziner des Hasbro Children’s Hospital sie Fragebögen ausfüllen. Dabei zeigte sich, dass die Schüler tagsüber nicht nur weniger müde waren, sondern auch motivierter. Sie schwänzten seltener und hatten in der Schule bessere Leistungen.
Seltener zur Schulärztin
Ihre Schlafenszeit verlängerte sich, weil sie abends zur gleichen Zeit wie sonst ins Bett gingen. Deshalb gab es um fast 80 Prozent weniger Schüler, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen. Die Zahl jener, die mehr als acht Stunden jede Nacht schliefen, stieg von rund 16 auf 54 Prozent. Dementsprechend mussten in der Versuchszeit nur knapp fünf Prozent der Schüler wegen Müdigkeit und Erschöpfung zur Schulärztin, während es davor mehr als dreimal so viele waren.
Seltener deprimiert
Der Schlaf tat auch der Psyche der Kinder gut: Die Zahl jener, die sich selbst als deprimiert, niedergeschlagen und unausgeglichen einschätzten sank ebenfalls um 20 Prozent. Kein Wunder also, dass die Kinder im Unterricht motivierter und aufnahmefähiger waren. Deshalb stimmten sogar die Lehrer, die anfangs gegen die Verlegung der Unterrichtszeit waren, am Ende der Probephase dafür, diese beizubehalten.



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