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Diagnosefinder
Schuften in der Sonne
Bei Arbeit im Freien vor der Sonne schützen
Fast 2,5 Millionen Deutsche arbeiten täglich im Freien. Sie sind oft acht Stunden oder länger der prallen Sonne ausgesetzt. Ohne den nötigen Schutz laufen sie Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken.
Zahlreiche Berufsgruppen betroffen
Vom Bürofenster aus sind sie oft zu beobachten: Schwitzende Bauarbeiter, die in der Sonne schuften, häufig auch noch mit nacktem Oberkörper. Manch einer, der bleich im Sessel sitzt, mag sie beneiden. Aber wer so arbeitet, hat ein hohes Risiko, einen Sonnenbrand davonzutragen. Und jeder Sonnenbrand ist ein bleibender Hautschaden, auch wenn erst 20 Jahre später die ersten Zeichen von Hautkrebs auftauchen.
Im Berufsalltag gefährdet sind nicht nur Bauarbeiter, sondern beispielsweise auch Erzieherinnen, Landwirte, Schornsteinfeger oder Zimmerleute. Letztere tragen wenigstens die passende Kluft: der breitkrempige Hut und die langen Hosen bieten einen guten Sonnenschutz.
Schutzmaßnahmen bei Arbeit im Freien
Auch die anderen Berufsgruppen können sich schützen. Bauarbeiter sollten nicht nur ein T-Shirt tragen, sondern nach Möglichkeit eines mit langen Ärmeln. Auf die seit den Achtzigern beliebten ultrakurzen Shorts von Adidas sollten Arbeiter im Freien lieber verzichten. Die Coolness bleibt trotzdem nicht auf der Strecke, im Gegenteil: Sonnenbrillen sind sogar Pflicht. Sie verhindern Entzündungen der Hornhaut und andere Augenschäden.
Arbeitgeber tun ihren Angestellten einen Gefallen, wenn sie Baugerüste, Montagestellen oder offene Verkaufsstände überdachen lassen. Schon die Römer setzten Sonnensegel beim Straßenbau ein. Erzieherinnen können sich und die Kinder schützen, indem sie bei der Tagesplanung den Sonnenschutz berücksichtigen: Um die Mittagszeit sollte lieber innen gespielt werden, denn dann ist die Sonneneinstrahlung am stärksten.
- Links:
- Diese und mehr Tipps zum Sonnenschutz am Arbeitsplatz hat die <a href="www.baua.de"Bundesanstalt für Arbeitsschut und Arbeitsmedizin veröffentlicht.



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