Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
31
 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
Redaktion apotheken.de » Eltern und Kind » Vorsorge für Kinder

Schulranzen belastet Kinderschultern


Umfrage: Kinder klagen über schwere Ranzen


In ganz Deutschland hat die Schule wieder angefangen und viele Schulanfänger schultern zum ersten Mal ihren Ranzen. Doch der ist oft zu schwer, wie eine Umfrage zeigt, und nicht richtig gepackt. Außerdem fehlen vielen Kleinen die nötigen Muskeln in Schultern und Rücken, um die Belastung zu tragen.

Nur das Nötige mitnehmen

Sieben von zehn Schulkindern haben sich nach Aussage ihrer Eltern schon über das Gewicht ihres Schulranzens beschwert. Das zeigt eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Nicht selten bringen diese den Nachwuchs deshalb mit dem Auto zur Schule. „Doch das bequeme Auto löst das Problem nicht“, sagt TK-Arzt Dr. Thomas Ruprecht. Besser sei ein leichter, rückenschonender, DIN-geprüfter Ranzen. Diesen sollten Eltern außerdem regelmäßig mit ihren Kindern zusammen ausmisten, damit unnötiges Gewicht zu Hause bleibt.

Doch die Umfrage zeigte auch, dass nur jede zehnte Mutter und jeder dreizehnte Vater regelmäßig das Gewicht des Schulranzens überprüfen. Die Eltern jedes zehnten Grundschülers sagten darüber hinaus, dass ihr Kind oft Spielzeug mit in die Schule nimmt. „Kinder denken nicht über das Gewicht ihres Ranzens nach, wenn sie Sammelalben, Spielkonsolen oder Kuscheltiere einpacken – hier sind die Eltern noch stärker gefragt“, sagt Ruprecht. Laut der Umfrage packt aber jeder sechste Grundschüler seinen Ranzen immer selbst, so dass die Eltern gar nicht wissen, was das Kind mit in die Schule nimmt.

Toben für stärkere Muskulatur

Auch ein richtig gepackter Ranzen ist allerdings nicht gerade leicht. Entscheidend ist deshalb, ob die kindliche Muskulatur kräftig genug ist, um die Wirbelsäule unter der Last einer Schultasche wirksam zu stützen. „Wenn Fernsehen, Computer und Co. die Kinder vom Spielen im Freien abhalten, werden die Muskeln nicht genügend trainiert. Dann müssen Knochen und Gelenke das Gewicht der Schultasche abfedern“, sagt Ruprecht. Herumtoben im Garten oder auf dem Spielplatz beugt dem genauso vor wie Sport im Verein. Bewegung ist deshalb das beste Mittel gegen die Belastung durch den Schulranzen.


21.09.2010 | Von: Stefanie Grutsch