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Schwimmunterricht für Kinder
Jedes dritte Kind kann nicht schwimmen
Spätestens am Ende der Grundschulzeit sollte jedes Kind in der Lage sein, fröhlich im Freibad oder See zu toben. Doch eine aktuelle Umfrage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat gezeigt: jedes dritte Kind unter 18 Jahren kann nicht schwimmen. Es scheint bei Eltern aus der Mode geraten zu sein, ihren Kindern das Schwimmen beizubringen.
Das ist nicht ungefährlich, denn je unsicherer Kinder im Wasser sind, desto größer ist die Unfallgefahr. Jede Woche ertrinkt in Deutschland ein Kind oder Jugendlicher. 475 Menschen kamen im letzten Jahr bei Badeunfällen insgesamt ums Leben. "Der beste Schutz ist Schwimmunterricht", sagt Dr. Sabine Voermans. Die Ärztin plädiert deshalb für Schwimmstunden in der Grundschule und rät auch erwachsenen Nichtschwimmern zu einem Kurs.
Schwimmen ist gesund und macht Spaß
"Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt: Es trainiert das Herz-Kreislaufsystem, stärkt die Ausdauer, ist schonend zu Rücken und Gelenken und stärkt die gesamte Muskulatur", sagt Voermans. Die Ärztin rät Eltern schon aus diesem Grund, ihren Kindern frühzeitig das Schwimmen beizubringen: "Wer in jungen Jahren Spaß an einer Sportart findet, bleibt oft sein Leben lang dabei. Und: Schwimmen ist wie Fahrradfahren – wer es einmal richtig gelernt hat, kann sich zeit seines Lebens über Wasser halten".
Kinder beim schwimmen nicht unbeaufsichtigt lassen
Voermanns empfiehlt Eltern, in der Freizeit regelmäßig mit den Kindern schwimmen zu gehen, um das Erlernte zu festigen. "Im Freibad und vor allem am Badesee sollten Eltern ihr Kind dabei stets im Auge behalten – Spaß und Spiel im Wasser lässt sie so manche Warnung vergessen", sagt Voermans. In unbewachten Gewässern sollten Kinder zudem nur in Begleitung schwimmen, damit sie sich nicht zu weit vom Ufer entfernen.



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