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Redaktion apotheken.de » Gesund leben | Vorsorge » Gesund Abnehmen

Snacken erlaubt - aber richtig


Kalorienarme Snacks helfen beim Abnehmen


Wer zwischen Frühstück und Mittagessen einen gehaltvollen Snack verputzt, nimmt nur langsam ab. Die Pfunde purzeln schneller, wenn man auf den Zwischenimbiss verzichtet oder sich auf gesunde, kalorienarme Happen beschränkt. Zu diesem Ergebnis kamen US-amerikanischen Forscher.

Vormittag-Snacks gefährden die Diät

An der Studie des Krebsforschungszentrums Fred Hutchinson nahmen 123 übergewichtige Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren teil. Sie unterwarfen sich verschiedenen Diätprogrammen. Ein Teil der Frauen schränkte ihre tägliche Kalorienmenge ein. Eine andere Gruppe kombinierte die gleiche Diät mit Sport. Was Zwischenmahlzeiten betrifft, bekamen die Teilnehmerinnen keine Vorgaben.

Am Ende berichteten die Probandinnen, wann, was und wie oft sie pro Tag gegessen haben. Die Forscher stellten fest: Frauen, die vormittags einen Snack zu sich nahmen, verloren sieben Prozent ihres Gewichts. Diejenigen, die bis zum Mittagessen warteten, verloren mehr als elf Prozent.

Zeit zwischen den Mahlzeiten überbrücken

Die Forscher vermuten, dass die Tageszeit des Snacks dabei keine Rolle spielt. Vielmehr sei der Zeitabstand zwischen Frühstück und Mittagessen entscheidend. Wer zulange bis zur Hauptmahlzeit wartet, bekommt schon vorher Hunger und greift zu einem Snack. Während einer Diät zu hungern, sei also der falsche Weg, meint Anne McTiernan, die Leiterin der Studie: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Snacken durchaus beim Abnehmen helfen kann, wenn der Abstand zur nächsten Mahlzeit groß genug ist. Besonders gesunde Snacks sind dafür geeignet. Sie füllen den Magen - und das mit nur wenigen Kalorien.“

Um die Zeit zu überbrücken, sind kleine Imbisse also okay, sofern sie gesund und fettarm sind. Viele Menschen snacken aber hauptsächlich Chips, Nüsse, Gebäck und Eis. Besser sind dagegen fettarmer Joghurt und Käse, Obst und Gemüse, Vollkorncracker und zuckerfreie Getränke wie Wasser, Kaffee und Tee.


29.11.2011 | Von: Julia Heiserholt