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Start der Schweinegrippe-Impfung


Ab nächster Woche wird geimpft. Apotheker gewährleisten Versorgung


In den letzten Tag häuft sich die Kritik an den Ländern: chaotische Planung und dass für Regierungsmitglieder ein besserer Impfstoff bestellt wurde als für die Bevölkerung. Außerdem müssen die Pharmafirmen weder für Nebenwirkungen noch für Probleme beim Transport des Impfstoffes haften. Allen Problemen zum Trotz soll die Bevölkerung ab nächster Woche geimpft werden. In Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern startet die Impfaktion am Montag den 26. Oktober. Die Hessischen Apotheker teilen mit, dass sie einen reibungslosen Start der Impfaktion am Montag gewährleisten können. Das Saarland will am 28. Oktober nachziehen.

Nicht in jeder Praxis wird geimpft


Kritik an ihrer Organisation der Impfaktion müssen die Länder einstecken, weil der Ablauf uneinheitlich ist. Die Bevölkerung ist verunsichert, wo und wann sie sich in ihrem jeweiligen Bundesland impfen lassen kann. In Hessen etwa sind Internisten, praktische Ärzte, Allgemeinmediziner und Kinderärzte zur Impfung zugelassen – doch nicht alle. Wer wissen will, an welche Praxis er sich wenden kann, bekommt Auskunft in den Apotheken. Sie beliefern die zugelassenen Ärzte.

Hotlines helfen weiter


Im Saarland werden 130 Praxen zur Verfügung stehen, in denen geimpft wird. „Wir haben in den letzten Wochen die personellen und logistischen Strukturen für die Impfung einer großen Zahl von Menschen geschaffen. Damit ist gewährleistet, dass die Impfungen am 28. Oktober im Saarland anlaufen können“, sagt Staatssekretär Wolfgang Schild. Wer sich impfen lassen will, muss einen Impftermin in einer der 130 Impfpraxen vereinbaren. Über Impfpraxen in der Nähe informiert die Hotline des Saarländischen Gesundheitsministeriums unter der Nummer 0681 5013695. Solche Hotlines gibt es für fast alle Länder mit den Ausnahmen: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Hessen, Sachsen und Baden-Württemberg. Einwohner dieser Bundesländer können sich bei der Hotline des Bundes unter 0800 4400550 informieren.

Krankenkassen übernehmen die Kosten


Im Internet werden Ratsuchende auf den Webseiten der Gesundheitsämter informiert. Auch hier gibt es eine Übersichtsseite des Bundes, die zu den einzelnen Ländern führt (siehe Link unten). Allgemein gilt: Die Impfung wird von allen Krankenversicherungen bezahlt, auch Praxisgebühr fällt keine an. Wer zur Impfung geht, sollte seine Krankenkassenkarte und den Impfausweis nicht vergessen.


23.10.2009 | Von: Stefanie Grutsch