Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
Redaktion apotheken.de » Neurologie

Stopp dem Gehörverlust


Musik wirkt auf Alterungsprozess


Viele Menschen leiden im Alter unter Sprach- und Hörproblemen. Der Alterungsprozess lässt sich nicht verhindern, Schwerhörigkeit aber schon: Eine Studie der Northwestern Universität zeigt, dass lebenslanges Musizieren Gehörverlust vorbeugen kann.

Musiker hören besser

Amerikanischen Forscher maßen die Gehirnreaktionen von jungen und alten Musikern sowie Nicht-Musikern auf Sprachgeräusche. Sie stellten fest, dass die älteren Musiker die gesprochenen Worte schneller und besser verstanden als die Nicht-Musiker und übertrafen sogar die jüngeren Musiker. „Wie wir über unsere Lebensspanne hinweg Geräusche wahrnehmen, hat einen starken Effekt auf unser Nervensystem“, erklärt die Neurologin Nina Kraus das Ergebnis.

Im Alter ein Instrument lernen?

Die Studie zeigt, dass es möglich ist, dem altersbedingten Gehörverlust vorzubeugen. Musikalische Menschen, die bereits im Alter von neun Jahren oder früher Klavierunterricht bekamen, sind natürlich im Vorteil. Doch auch im hohen Lebensalter ist es noch nicht zu spät, mit dem Musizieren anzufangen: „Ein intensives Musiktraining kann auch noch später im Leben die Hör- und Sprachfähigkeit verbessern. Dann bleiben ältere Menschen auch in der Lage, in lauten Umgebungen zu kommunizieren“, meint Gehörexperte Don Caspary.


31.01.2012 | Von: Julia Heiserholt