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Diagnosefinder
Trink deinen Kaffee, Junge
Kaffee schützt vor Prostatakrebs
Immer wieder werden dem Kaffee gesundheitsschädliche wie gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Eine großangelegte Studie, die Health Professionals Follow-up Study, belegt jetzt zumindest eines: Kaffee hilft bei der Prävention von Prostatakrebs.
Grund für die Wirkung noch unklar
Seit über 20 Jahren läuft die Health Professionals Follow-up Study. Rund 50.000 Männer aus dem Gesundheitsbereich nehmen daran teil. Die Zahnärzte, Apotheker, Optiker, Osteopathen und andere Gesundheitsprofis füllen regelmäßig Fragebögen aus, in denen sie Auskunft über ihre Lebensgewohnheiten geben. Zudem dürfen Forscher der Harvard University ihre Krankengeschichte dokumentieren.
Jetzt hat eine Auswertung der Studie ergeben: Männer, die viel Kaffee trinken, erkranken um 60 Prozent seltener an Prostatakrebs. Warum der Kaffee diese schützende Wirkung hat, wissen die Forscher noch nicht. Sie haben aber festgestellt, dass sie nicht mit dem Koffein zusammenhängt. Studienautorin Kathryn Wilson sieht den Effekt in Zusammenhang mit der positiven Auswirkung, die Kaffe auch auf das Insulin und den Zuckerhaushalt des Körpers hat. Er beeinflusse außerdem den Hormonspiegel bestimmter Sexualhormone, die mit Prostatakrebs in Verbindung stehen. „Es lag also nahe, dass es auch einen Zusammenhang zwischen Kaffee und Prostatakrebs gibt“, sagt Wilson. Der Kaffee enthält außerdem Antioxidantien und Mineralstoffe, die bei der positiven Wirkung eine Rolle spielen könnten.
Im Krankheitsfall Sport treiben
Insgesamt erkrankten seit 1986 etwa zehn Prozent der beteiligten Männer an Prostatakrebs. Eine zweite Auswertung der Daten zeigt, dass diese ein geringeres Sterberisiko haben, wenn sie regelmäßig Sport treiben. Mindestens fünf Stunden intensives Training pro Woche senken die Sterblichkeitsrate.
- Links:
- Mehr Informationen (Englisch) zur Studie auf der Seite der American Association for Cancer Research.



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