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Diagnosefinder
Weniger Stress – weniger Kilos
Meditation lässt Bauchfett schwinden
Stress macht dick – das ist bekannt. Bewusstes Essen und der gezielte Abbau von Stress helfen die Gewichtszunahme zu drosseln. Wer das beherzigt, braucht zum Abnehmen keine Kalorien zählen. Das ergab eine Studie an der Universität von San Francisco.
Meditieren und Stress reduzieren
In der Studie wollten die kalifornischen Forscher herausfinden, wie sich Stress auf Essverhalten, Körperfett und Gesundheit auswirkt. Die Versuchsteilnehmer waren 47 übergewichtige und chronisch gestresste Frauen. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe lernte Techniken, um Stress zu reduzieren und bewusster zu essen. In neun Sitzungen trainierten die Teilnehmerinnen, Körpersignale wie Hunger, Sättigung und Geschmacksbefriedigung besser wahrzunehmen. Danach erhielten sie ein intensives Meditationstraining. Die zweite Gruppe bekam keine Anweisungen.
Vier Monate lang meditierten die Teilnehmerinnen der ersten Gruppe täglich 30 Minuten und achteten darauf, während der Mahlzeiten bewusst zu essen. Die Forscher kontrollierten, wie sich bei den Probandinnen der Anteil an Bauchfett veränderte. Außerdem maßen sie den Kortisol-Spiegel der Frauen gleich nach dem Aufwachen. Denn das Stresshormon Kortisol wird bei chronisch Gestressten verstärkt nach dem Schlaf ausgeschüttet.
Ein gesundes Körpergefühl entwickeln
Die Forscher stellten fest, dass Körperwahrnehmung und Stress mit dem Gewicht zusammenhängen. Die Frauen der ersten Gruppen hatten gelernt, auf ihre Körpersignale zu hören und richtig darauf zu reagieren. Und es war ihnen gelungen, ihren Kortisol-Spiegel zu senken und damit Stress abzubauen. Das Ergebnis: Bei ihnen ging das Bauchfett stärker zurück als bei den Frauen ohne dieses Training.
Um das Gewicht zu halten oder sogar ein paar Kilos abzuspecken, ist es also wichtig Stress zu vermeiden und bewusst zu essen. „Sie trainieren sich dabei Körpersignale rechtzeitig zu bemerken und nicht Gewohnheiten zu folgen – wie Naschen als Ersatzbefriedigung“ erklärt Jennifer Daubenmier, die Leiterin der Studie. Vor dem automatischen Griff zum Essen fragen Sie sich also zunächst, ob Sie tatsächlich Hunger haben.



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