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Zeitumstellung macht müde
Symptome ähneln einem Jetlag
In der Nacht auf Sonntag den 25. Oktober ist es wieder so weit: Wir müssen die Uhr eine Stunde zurückdrehen. Das bedeutet zwar eine Stunde länger schlafen, doch das Ende der Sommerzeit hat auch seine Schattenseiten: Bei Vielen gerät der Tagesrhythmus aus dem Tritt. Wenn die Zeitumstellung Probleme bereitet, wirken einige Tricks den Symptomen entgegen.
Berufstätige besonders stark betroffen
Vor allem Berufstätigen macht der verschobene Tagesrhythmus zu schaffen. Eine Umfrage der DAK ermittelte im vergangenen Jahr, dass etwa jeder Fünfte sich nach der Zeitumstellung müde und schlapp fühlt. Einige schlafen schlechter oder haben Konzentrationsprobleme. „Berufstätige im mittleren Alter sind starken Belastungen und Stress im Alltag ausgesetzt. Kommt dann noch die Zeitumstellung hinzu, fällt es ihnen oft schwerer, ihren gewohnten Rhythmus einzuhalten“, sagt DAK-Ärztin Waltraud Pfarrer.
Bei manchen entstehen sogar Symptome, die einem Jetlag ähneln. Das können Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sein, aber auch Gereiztheit, Verdauungsstörungen und Herzrhythmusprobleme. Sogar eine erhöhte Unfallgefahr besteht, bis sich die innere Uhr umgestellt hat.
Tipps für die Umstellung
- Wer morgens zu früh aufwacht, nutzt die Zeit lieber für einen Morgenspaziergang, anstatt sich wach im Bett hin und her zu wälzen. Das entspannt und bringt den Kreislauf auf Touren.
- An den ersten Tagen nach der Umstellung abends möglichst leicht essen, größere Mahlzeiten auf die Mittagszeit verschieben.
- Wer abends unter Einschlafproblemen leidet, kann sich vom Apotheker zu pflanzlichen Arzneien wie Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse beraten lassen.
- Bei müden Phasen tagsüber am besten eine kurze Pause einlegen. Optimal ist ein Spaziergang an der frischen Luft.



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