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Zum Aufwärmen Tee statt Alkohol
Schnaps & Co. helfen nicht gegen Kälte
Entgegen der gängigen Meinung wärmt ein Gläschen Glühwein oder Schnaps nicht. Im Gegenteil: Alkohol begünstigt Unterkühlung und stört die Durchblutung. Apotheker warnen vor Erfrierungen.
Alkohol auch nicht im Notfall
Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten, denn Glühwein oder Schnaps wärmen nur kurzfristig. Alkohol erweitert zwar die Blutgefäße in der Haut und fördert dort die Durchblutung, gleichzeitig werden die inneren Organe jedoch schlechter durchblutet. Im Extremfall kommt es zur Unterversorgung und es droht eine Unterkühlung. Wintersportler und Schneespaziergänger sollten sich deshalb lieber mit alkoholfreien Getränken aufwärmen. Ingwertee etwa fördert die Durchblutung und wärmt durch seine Schärfe.
Auch im Notfall ist Alkohol keine geeignete Maßnahme. Bei Unterkühlungen oder Erfrierungen sollte man auf keinen Fall Alkohol zu trinken geben, sondern sofort den Notarzt rufen.
Langsam wieder aufwärmen
Eine Unterkühlung zeigt sich unter anderem durch Müdigkeit oder Steifwerden der Arme und Beine. Bei extremer Kälte sind Erfrierungen möglich. Erfrorene Körperstellen sind weiß-grau, später bilden sich Blasen. Alle kleinen und abstehenden Körperteile, also Ohren, Nase, Zehen und Finger, sind besonders gefährdet. Erfrorene Körperteile dürfen nicht massiert oder mit Schnee abgerieben werden, das droht die Gewebeschäden zu verschlimmern. Es ist ratsam, Erfrierungen so langsam wie möglich aufzutauen. Durch eine zu schnelle Erwärmung kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. Die Betroffenen also zuerst in Decken einwickeln und ihnen etwas Warmes zu trinken geben.



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