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Redaktion apotheken.de » News des Tages

UV-Schutz auf der Skipiste


Augen und Lippen nicht vergessen


UV-Schutz im Winter? Aber ja! Wer in den Skiurlaub fährt, sollte neben Sportausrüstung und Garderobe auch Sonnencreme und Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz einpacken.

Sonnenbrandgefahr im Schnee

Strahlender Sonnenschein über weißen Pisten – für Skiurlauber ist das die perfekte Kulisse. Doch die Winteridylle hat auch ihre Schattenseiten. "Schnee und Eis reflektieren die UV-Strahlen und verstärken dadurch deren Wirkung. Hinzu kommt, dass mit den Höhenmetern auch der Anteil der UV-Strahlung im Sonnenlicht steigt", weiß die Hautärztin Utta Petzold. Wer sich nicht dagegen schützt, bekommt beim Skifahren deshalb besonders schnell einen Sonnenbrand.

Während der Körper unter warmer Kleidung verpackt und so gut vor der UV-Strahlung geschützt ist, sollten Wintersportler im Gesicht eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor – mindestens 25 – verwenden. "Am besten eignen sich Cremes mit einem hohen Fettanteil. Sie schützen die Haut vor Erfrierungen und pflegen sie gleichzeitig", erklärt Petzold.

Empfindliche Lippen

Vergessen Sie beim Eincremen nicht die Lippen. Denn anders als die restliche Haut verfügen sie über keinen eigenen UV-Schutz. Sie werden weder braun noch bietet ihre Hornschicht ausreichenden Schutz. Die Hautärztin empfiehlt deshalb einen Lippenschutz, der wie die Creme fürs Gesicht einen hohen Fettanteil und einen hohen Lichtschutzfaktor hat.

Mangelnder UV-Schutz kann ins Auge gehen

Neben Lippen und Haut sollten Sie auch Ihre Augen vor UV-Strahlen schützen. Wer ohne geeignete Sonnenbrille auf die Piste geht, riskiert dauerhafte Einbußen bei seiner Sehschärfe und schmerzhafte Horn- oder Bindehautentzündungen. Am besten schützen Sonnenbrillen, die am Unterrand möglichst eng anliegen und die Augen bis zu den Augenbrauen hinauf sowie über die gesamte Breite des Gesichts bedecken. Auch ein Seitenschutz ist empfehlenswert, um die Augen vor der Streustrahlung zu schützen. Beim Kauf sollte man auf die Bezeichnung UV 400 achten. Eine weitere Hilfe ist ein Helm. Der schützt nicht nur gegen Verletzungen, sondern auch vor UV-Strahlen. Hat er dabei ein Visier mit UV-Filter, kann er während des Tragens sogar die Sonnenbrille ersetzen. Auch hier sollte man auf eine entsprechende Kennzeichnung achten.


27.12.2011 | Von: Andrea Bronberger (Barmer GEK)