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Apotheker machen Medikamente sicherer
Elf Prozent mehr Meldungen zu Arzneimittelrisiken
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat im Jahr 2009 so viele Meldungen zu Arzneimittelrisiken erhalten wie seit 15 Jahren nicht mehr: 7.400-mal meldeten deutsche Apotheker mögliche Risiken. Damit ist die Zahl der Meldungen gegenüber 2008 um elf Prozent gestiegen. 1.641 der Hinweise von Apothekern führten zu einer Untersuchung im Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL).
Verpackungsfehler und Missbrauch
Die gemeldeten Arzneimittelrisiken umfassen alles, was die Sicherheit der Arzneimittel und ihre Unbedenklichkeit beeinträchtigt. Dafür gibt es einen Stufenplan, der Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, und die Gefahr, dass die Krankheitserreger gegen das Medikament resistent werden, umfasst. Auch Fehlgebrauch, Abhängigkeit und Qualitätsmängel werden von Apothekern gemeldet. Am häufigsten beanstandeten sie Verpackungsfehler, die 30 Prozent der Meldungen ausmachten. Dem folgten mit 29 Prozent unerwünschte Wirkungen und Missbrauch der Medikamente.
Meldebereitschaft erhöht Sicherheit
Diese Zusammenarbeit zwischen der Arzneimittelkommission und den Apotheken erhöhe die Sicherheit der Therapien und damit der Patienten, sagt der Vorsitzende der AMK, Martin Schulz: „Dank des Engagements und der Meldebereitschaft der Apotheken können wir mögliche Gefahren für Patienten schnell erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten.“



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