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Redaktion apotheken.de » Gesund leben | Vorsorge » Gesund Abnehmen

Essen gegen Gefäßverkalkung


Ernährungsumstellung bessert Arteriosklerose


Arteriosklerose, auch Gefäßverkalkung genannt, birgt zahlreiche Gefahren. Die Gefäße verengen sich durch Fettablagerungen, das begünstigt Blutgerinnsel, sodass Herzinfarkt und Schlaganfall drohen. Diäten können diesen Prozess verlangsamen, wie jetzt eine Studie der israelischen Ben-Gurion-Universität zeigt.  

Ablagerungen verringern


Fettablagerungen in den Gefäßwänden sind ein normaler Alterungsprozess, doch wie schnell und stark er verläuft, hängt von der Lebensführung ab. Alkohol, Zigaretten, fettiges Essen und wenig Bewegung treiben die Arteriosklerose voran. Bislang galten sie auch – einmal vorhanden – als unumkehrbar.

Die israelische Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab aber, dass die richtige Ernährung die fettigen Ablagerungen in den Arterien auch wieder verringern kann. Zwei Jahre lang hielten die übergewichtigen Teilnehmer unterschiedliche Diäten: eine fettarme, die kohlenhydratarme Atkins-Diätoder eine auf Mittelmeerkost spezialisierte Diät. Am Ende der Studienlaufzeit, hatte sich der Durchmesser ihrer Arterienwände im Schnitt um fünf Prozent verringert.

Beste Chancen für Gesundheit


Während der zweijährigen Diät machten die Studienteilnehmer, die zwischen 40 und 65 Jahre alt waren, Aufzeichnungen über ihre Ernährung. Im ersten Jahr hielten sich 95 Prozent, im zweiten Jahr immer noch 85 Prozent an die Diätvorschriften. Mittels Ultraschall wurde zusätzlich am Beginn und am Ende der Studie das Volumen ihrer Halsschlagader festgestellt. Alle drei Diätarten reduzierten demnach die Ablagerungen an der Gefäßwand, am besten schnitt aber die Mittelmeerkost ab. Zusätzlich gelang es den Teilnehmern auch, ihr Gewicht zu reduzieren, der Blutdruck sank und die Cholesterin-Werte verbesserten sich. Wenn sie nun ihre gesunde Ernährung beibehalten, haben sie beste Chancen, Schlaganfall und Herzinfarkt als Folgen der Gefäßverkalkung zu vermeiden.


03.03.2010 | Von: Stefanie Grutsch