EU-Schulobstprogramm startet
Nur sechs Bundesländer machen mit
Trotz schwieriger Haushaltslage haben sich sechs Bundesländer dafür entschieden, 2010 mit dem EU-Schulobstprogramm zu starten. Ziel des Projekts ist es, möglichst viele Kinder schon von klein auf an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen. Dafür stellt Brüssel bis zu 20 Millionen Euro für Deutschland bereit (apotheken.de berichtete).
Langfristige Investition für die Gesundheit
Das Geld aus Brüssel deckt den Bedarf allerdings nur zur Hälfte. Die teilnehmenden Länder und Kommunen sind gezwungen, die andere Hälfte selbst zu finanzieren. Langfristig wird sich diese Investition auszahlen: Das im Rahmen von Schulobstprogrammen vermittelte Ernährungswissen prägt das spätere Ernährungsverhalten im Erwachsenenalter. Einige der Länder haben angekündigt, sich angesichts leerer Kassen nach Sponsoren für das Projekt umzusehen.
Mit unterschiedlichen Modellen beginnen nach dem Saarland, welches das Programm bereits erfolgreich eingeführt hat, noch in diesem Schuljahr fünf weitere Bundesländer mit dem EU-Schulobstprogramm: Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen bieten eine bessere Versorgung von Schulkindern mit Obst und Gemüse. Sachsen-Anhalt plant, im Herbst mit Beginn des neuen Schuljahres in das EU-Schulobstprogramm einzusteigen.
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