Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Februar - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
01 | 02 | 03 | 04 | |||
| 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | |||
Diagnosefinder
Handy-Strahlung vom Gerät abhängig
Nur wenige Handys sind strahlungsarm
Um die Strahlenbelastung beim Telefonieren möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, ein strahlungsarmes Handy zu nutzen. Das ist einem aktuellen Test zufolge nicht einfach: nicht einmal ein Drittel aller Geräte hat eine geringe Strahlenbelastung. Die meisten getesteten Geräte liegen über dem Grenzwert des Bundesumweltministeriums und der Jury Umweltzeichen.
Blauer Engel für geringe Strahlenbelastung
Die Zeitschrift „Chip Test & Kauf“ hat 191 Handymodelle getestet. Die meisten überschreiten den Grenzwert von 0,6 Watt pro Kilogramm, den das Ministerium und die Jury Umweltzeichen festgelegt haben, um mit dem Blauen Umweltengel ausgezeichnet zu werden. Der Wert bezieht sich auf die spezifische Absorptionsrate (SAR), die angibt, wie viel elektromagnetische Strahlung der Körper bei Benutzung des Geräts aufnimmt.
Laut dem Test bieten alle großen Hersteller ein strahlungsarmes Handy an, das die 0,6 Watt-Grenze nicht überschreitet. Die Ausnahme ist Apple mit seinen iPhones. Das neueste Modell 3GS allerdings liegt nur mehr knapp über dem Grenzwert. Den geringsten SAR-Wert mit 0,19 Watt pro Kilogramm hat das Modell SGH-G800 von Samsung.
Auch Nutzer können Belastung verringern
Bislang ist noch nicht geklärt, ob und in welcher Form Handystrahlung tatsächlich die Gesundheit belastet. Dennoch raten viele Experten, die Strahlenbelastung möglichst gering zu halten. Die Tester der Zeitschrift empfehlen deshalb, nur bei guten Empfangsbedingungen zu telefonieren. Bei schlechter Verbindung steigt die Strahlung, weil das Gerät seine Sendeleistung erhöht. Oft reiche es schon, ein paar Schritte zum Fenster zu gehen, um den Empfang zu verbessern. Auch ein Headset helfe, da es den Abstand zwischen Kopf und Handy vergrößert und so die Belastung um bis zu 90 Prozent reduziert.



zurück