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Sport ist gut fürs Gehirn


Ältere Menschen profitieren auch geistig von regelmäßiger Bewegung


Durch regelmäßige Bewegung kann jeder seine Gehirnleistung steigern. Vor allem mit zunehmendem Alter erhält man durch körperliche Aktivität die geistige Vitalität und kann sogar den Verlauf von Alzheimer verlangsamen. Das belegt eine groß angelegte Studie der Jacobs-University Bremen.

Bewegte Senioren halten auch ihr Gehirn auf Trab


Ein dreimal wöchentlich stattfindendes Bewegungstraining in der Studie „Bewegtes Alter“ verbesserte die geistige Leistungsfähigkeit der 65- bis 75-jährigen Teilnehmer erheblich. Sie konnten Informationen schneller, genauer und gezielter verarbeiten als die Kontrollgruppe, die lediglich ein Entspannungsprogramm durchlief. Andere Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler bestätigten außerdem, dass regelmäßige Aktivität den Verlauf von Alzheimer und anderen „Alterserkrankungen“ positiv beeinflusst.

Mechanismus noch unklar

Die Mechanismen, warum Sport das Gehirn jung und fit hält, sind noch nicht ganz klar. Gesichert sei, dass das Training die Durchblutung des Gehirns erhöht. Dazu genügen schon regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft. Zusätzlich werden im Hirn Wachstumsstoffe gebildet, die den Abbau der Nervenzellen bremsen. Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen bauen im Alter automatisch ab. Durch die Wachstumsstoffe bleiben sie länger erhalten und es werden auch neue gebildet. Deshalb bleibt durch Sport nicht nur der Körper aktiv und beweglich sondern auch das Denkorgan.

Jede Bewegung ist gut

Das Team um Dr. Voelcker-Rehage möchte künftig untersuchen, welcher Sport am besten fürs Gehirn ist. Die Forscherin sagt, dass in der Studie unterschiedliche Sportarten positive Auswirkungen auf unterschiedliche Hirnfunktionen gezeigt haben. Sie rät älteren Menschen generell, sich möglichst viel zu bewegen: „Es lohnt sich in jedem Lebensalter mit Sport anzufangen.“


23.02.2010 | Von: Annika Kirsch; Bild: 123rf.com

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