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Vorsätze für die Fastenzeit
Verzicht auf Alkohol und Süßes
Nach den ausgelassenen Karnevalstagen beginnt heute am Aschermittwoch die Fastenzeit. Viele Deutsche nutzen sie, um für ein paar Wochen auf den einen oder anderen Genuss zu verzichten und gesünder zu leben. Ob Alkohol, Naschverbot oder Rauchpause, die guten Vorsätze fallen je nach Bundesland recht unterschiedlich aus.
Gute Vorsätze auffrischen
Jeder Zweite von über 1.000 Befragten hält es für sinnvoll, über mehrere Wochen gezielt auf bestimmte Genussmittel zu verzichten. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa. In Bayern ist die Zustimmung zum Fasten besonders hoch, in Ostdeutschland eher gering.
„Das Ende der Karnevalszeit ist für viele Menschen ein guter Zeitpunkt, über ihren Lebensstil nachzudenken und die guten Vorsätze für 2010 aufzufrischen“, sagt die Ernährungsexpertin Silke Willms. Wer es in den nächsten sieben Wochen bis Ostern schafft, kein Bier zu trinken, nicht zu rauchen oder sich gesünder zu ernähren, könne davon gesundheitlich langfristig profitieren. Der kurze Verzicht zahlt sich also dauerhaft aus.
Gesundheit und Umwelt im Vordergrund
64 Prozent der Befragten würden beim Fasten am ehesten auf Alkohol verzichten. 59 Prozent können sich einige Wochen ohne Süßigkeiten vorstellen und 39 Prozent sogar ohne Zigaretten. 15 Prozent wären bereit sich mehr zu bewegen und das Auto in der Garage zu lassen oder der Umwelt zuliebe auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Frauen erweisen sich in der Umfrage generell als bereitwilliger, für eine bestimmte Zeit Genussmittel und anderen Luxus zu streichen.
Bayern sind Fastenmeister
Ihren guten Willen haben die Deutschen schon in der Vergangenheit bewiesen. Die Mehrzahl hat bereits mindestens einmal die Fastenzeit eingehalten. 35 Prozent der Befragten gaben an, schon öfter für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet zu haben. In Bayern waren es 41 Prozent der Menschen, in den ostdeutschen Bundesländern 30 Prozent. Bundesweit haben nur 12 Prozent noch nie gefastet. Doch sogar diese könnten sich durchaus vorstellen, das in Zukunft zu tun. Warum nicht gleich dieses Jahr damit anfangen?



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