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Diagnosefinder
Raucherwohnungen für Kinder ungesund
Rauch-Rückstände bilden Giftstoffe in der Wohnung
Nicht nur das Passivrauchen während die Zigarette an ist, gefährdet Kinder, sondern auch Nikotinrückstände in der ganzen Wohnung. Sie reagieren mit Bestandteilen aus der Luft und bilden dabei giftige Stoffe. Das zeigt eine Untersuchung des US-amerikanischen National-Laboratoriums Berkeley.
Krebserreger in der Wohnung
Gelbe Wände und stinkende Vorhänge sind unangenehm. Jetzt ist klar, dass sie auch ungesund sind – vor allem für Kinder. Das Nikotin aus Zigarettenrauch setzt sich monatelang in Tapeten, Teppichen, Vorhängen und Polstermöbeln fest. Dort reagiert es mit natürlicherweise in der Raumluft vorkommender Salpetersäure. Dabei entstehen tabak-spezifische Nitrosamine (TSNA), Giftstoffe, die krebserregend wirken.
Im Labor in Berkeley untersuchten Forscher um Hugo Destaillats ein Stück Zellulose bevor und nachdem sie es Tabakrauch und Salpetersäure ausgesetzt hatten. Die Konzentration giftiger Nitrosamine in der Zellulose war hinterher zehnmal größer. Auch die Innenausstattung eines Lastwagens, in dem viel geraucht wird, diente den Forschern zur Untersuchung: er wies ebenfalls hohe TSNA-Werte auf.
Neue Gifte bilden sich nach dem Rauchen
Die Nitrosamine, die Destaillats in den Stoffen fand, sind zudem nicht identisch mit denen im Tabakrauch. Es sind zusätzliche Giftstoffe, die sich erst nach dem Rauchen zusammen mit der Raumluft bilden. Sie bedrohen vor allem Kleinkinder, die beim Krabbeln und Spielen in der Wohnung die Gifte aufnehmen - über die Haut, wenn sie etwas in den Mund stecken oder ganz einfach den Staub einatmen.



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