Quelle:[902]

Unbedenkliche Medikamente

Das Kind schädigende Medikamente

Schmerzmittel: Wirklich unbedenklich ist leider nur Paracetamol (Benuron®). Die wirksameren Schmerzmittel vom NSAR-Typ sind nur in kleinen Dosen, z. B. Acetylsalicylsäure (ASS®) gelegentlich bis 1 500 mg pro Tag unbedenklich, sonst drohen Herzfehler des Kindes.

Benzodiazepine – die Tranquilizer (Beruhigungs- und Schlafmittel) führen durch Muskelschwäche zu allgemeiner Kraftlosigkeit (Floppy-Infant-Syndrom).

Antibiotika: Mit Erythromycin, diversen Cefalosporinen und Penizillinen stehen ausreichend Antibiotika zur Verfügung, so dass die (rechtsstehenden) gefährlichen Antibiotika nicht verwendet werden müssen.

Tetrazykline – verursachen eine Gelbfärbung der Zähne, wenn sie nach der 15. SSW eingenommen werden.

Aminoglykoside wie Gentamicin führen zu Taubheit.

Blutdrucksenker: Prazosin, als Tablette eingenommen.

Blutdrucksenker (vom Typ der ACE-Hemmer) führen zu Hirn- und Nierenschäden.

Kortison wie z. B. Prednison oder Prednisolon.

Viele andere entzündungshemmende Medikamente und Zytostatika wie z. B. Methotrexat bewirken schwere Fehlbildungen.

Standard-Asthmamedikamente und viele allergiehemmende Antihistaminika wie Doxylamin, Meclozin, Clemastin (Tavegil®) und Diphenhydramin.

Carbamazepin® – dieses Medikament gegen Epilepsie führt zu offenem Rückenmarkskanal (Spina bifida) und Fehlbildungen der Finger und Zehen.

Schleimlöser wie Acetylcystein (ACC®) – dessen Wirksamkeit fraglich ist.

Blutverdünner vom Typ des Marcumar® führen zu geistiger Retardierung und Knochenverbiegungen.