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Hautreaktionen im Alter können auf Medikamente zurückgehen. Apotheker und Ärzte informieren.

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Hautreaktionen im Alter


Medikamente überprüfen lassen


Im Alter werden sie häufiger – Hautallergien. Oft geht die Reaktion auf Medikamente zurück. Dann benötigen die Betroffenen eine umfassende Beratung durch Arzt und Apotheker. 

Wie kommt es, dass Patienten im Alter allergisch auf Medikamente reagieren, die sie jahrelang gut vertragen haben? Zum einen produziert das alternde Immunsystem weniger Abwehrzellen. Das begünstigt paradoxerweise nicht nur Infektionen, sondern auch allergische Reaktionen. Zum anderen bauen Senioren Arzneimittel langsamer ab. So verbleiben die Medikamente länger und in höheren Konzentration im Blut, was wiederum die Wahrscheinlichkeit für Neben- und Wechselwirkungen erhöht. Genau auf diese unerwünschten Wirkungen reagiert der Körper im Alter mit allergischen Beschwerden. Erschwerend kommt hinzu, dass ältere Menschen häufig mehrere Medikamente einnehmen. Dadurch haben sie per se ein erhöhtes Risiko für Wechselwirkungen und allergische Reaktionen.

Auslöser einer Hautallergie

Die Symptome einer allergischen Hautreaktion reichen von Juckreiz und Rötungen über Quaddeln und Bläschen bis hin zu Hautschwellungen- und Nekrosen. Hautallergien verursachen unter anderem:

•    Blutdruckmittel vom Typ der ACE-Hemmer
•    Penicilline, Sulfonamid-Antibiotika
•    Schmerzmittel wie Cox-2-Hemmer
•    Das Gichttherapeutikum Allopurinol

Apotheker überprüft Medikamente

Senioren, die unter Juckreiz, Ausschlägen, Nesselsucht, Schuppen oder Hautablösungen leiden, wenden sich am besten an ihren Arzt. Denn hinter diesen Anzeichen verbergen sich oft allergische Reaktion. Der Doktor erfasst die Allergieursache und erstellt einen Allergiepass. Der Apotheker hilft, sämtliche verschriebenen und selbst gekauften Medikamente zu sichten und auf Wechsel- und Nebenwirkungen hin zu durchforsten. Anschließend erarbeiten Arzt, Patient und Apotheker eine neue Therapie. Manchmal hilft es schon, den Einnahmezeitpunkt zu ändern. In schweren Fällen benötigt der Betroffene neue Medikamente.

Quelle: Apothekerkammer Niedersachsen


18.01.2017 | Von: Redaktion apotheken.de; Susanne Schmid; Bildrechte: Ruslan Guzov/Shutterstock


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