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Portiokappe und Lea Contraceptivum



Die Portiokappe ist eine Kunststoffkappe, die direkt über den Muttermund (Portio) gestülpt wird, sich dort festsaugt und so das Eindringen von Spermien verhindert. Zusätzlich wird das Innere der Kappe mit Spermizid bestrichen. Der Hauptunterschied zum Diaphragma ist, dass die Portiokappe bis zur nächsten Monatsblutung auf dem Muttermund belassen werden kann. Da so aber Sekrete aus der Gebärmutter nicht abfließen können, erhöht sich das Risiko einer Scheideninfektion. Nachteil der Portiokappe ist die schwierige Anwendung, die viel Übung verlangt. Die wenigsten Frauen sind in der Lage, ihren Muttermund so zu ertasten, dass das Überstülpen und Festsaugen der Portiokappe problemlos möglich ist.

Ähnlich funktioniert das Lea Contraceptivum, eine Weiterentwicklung der Portiokappe. Es ist aus Silikon und hat als Neuerung ein Abflussventil, durch das Gebärmutterflüssigkeit und Menstruationsblut abfließen können. Wegen des Abflussventils kann es bis zu 48 Stunden in der Scheide gelassen werden und ermöglicht somit etwas mehr sexuelle Spontaneität als das Diaphragma. Es ist auch etwas leichter einzuführen, vor allem aber viel leichter wieder aus der Scheide zu entfernen, weil es eine Kontrollschleife hat. Der Pearl-Index beträgt ~ 2,5, die in Kombination mit einem Spermizid noch erhöht werden kann.

Weiterlesen: weitere mechnische und chemische Verhütungsmethoden


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Andrea Stadler, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 24.04.2019 um 11:47


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