powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » News des Tages

Die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche haben sich verbessert.

Weitere interessante Artikel

Neue Vorsorge beim Kinderarzt


Psychosoziale Untersuchung ergänzt


Der Kinderarzt beurteilt in den Vorsorgeuntersuchungen, ob die Entwicklung des Kindes normal verläuft. Seit dem 1. September sind einige Änderungen in Kraft getreten, die der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen hat.

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegten Richtlinien legen neue Standards fest für Seh- und Hörtests sowie ein verfeinertes Screening von Sprache und Motorik. Darüber hinaus gewinnt die „vorausschauende Beratung“ durch den Kinder- und Jugendarzt wesentlich an Bedeutung: Eltern werden dabei beispielsweise über Unfallgefahren, gesunde Ernährung und Hygiene informiert. Auch Wissenswertes zum Impfen und zu UV-Schutz sowie zu Prävention von Übergewicht sind nun ein wichtiger Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung. Weiterhin können die Eltern entscheiden, ob sie ihr Neugeborenes in den ersten vier Wochen auf die Stoffwechselstörung Mukoviszidose mithilfe eines Screenings testen lassen.

Psychosoziale Auffälligkeiten früh erkennen

Für die Einschätzung der Kindesentwicklung gehört jedoch nicht nur die Prüfung der physischen, sondern auch der psychosozialen Kriterien. In Zukunft werden Kinder- und Jugendärzte deshalb bei den jungen Patienten auch eine Sozialanamnese und eine Interaktionsbeobachtung durchführen. Auf diese Weise sollen möglichst früh Verhaltensauffälligkeiten und Risikofaktoren für psychische Erkrankungen festgestellt und behandelt werden können.

Zeitpunkt der tatsächlichen Umsetzung noch unklar

Die neuen Leistungen können jedoch erst von den Kinder- und Jugendärzten angeboten werden, wenn die Kassenärztliche Bundesvereinigung und den Krankenkassen die Vergütung ausgehandelt haben. Doch Dr. Hermann Josef Kahl, Pressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V., stellt in Aussicht: „Spätestens am 1. März 2017 können endlich alle Patienten die verbesserten Vorsorgeleistungen überall in Anspruch nehmen.“

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz, ÄrzteZeitung online vom 22.8.2016


07.09.2016 | Von: Redaktion apotheken.de; Julia Schmidt/Redaktion Ärzte im Netz; Bildrechte: VitaM/Shutterstock


Pollenflug

Vorhersage für Mecklenburg-Vorpommern

Pollen So Mo
Hasel 0-1 0-1
Erle 0-1 0-1
Birke 0-1 0-1
Gräser 0-1 0-1
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 0-1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:00 bis 18:00
    Sa
    09:00 bis 12:00

notdienste

News

Keine Selbsthilfe bei roten Augen

Sie ist die häufigste Augenerkrankung und klingt oft von selbst wieder ab– die Bindehautentzündung.... mehr

Junge Eltern sind schlechtes Vorbild

Werden unsere Kinder immer dicker, weil ihre Eltern ein so schlechtes Vorbild sind? Das ist gut möglich.... mehr

Hormontherapie fördert Brustkrebs

Weltweit nehmen 12 Millionen Frauen Hormone gegen Wechseljahrsbeschwerden ein. Eine Studie bestätigt nun... mehr

Sozialphobie schränkt das Leben ein

Das Leid von Menschen mit sozialer Phobie ist groß, denn in ihrem Alltag sind sie stark eingeschränkt. Die... mehr

Auch leise Töne machen krank

Tatsache ist: Lärm macht krank. Aber auch leisere, als störend empfundene Töne können auf das Gemüt... mehr

ApothekenApp

Die Heide-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "18182" und "Heide-Apotheke" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Heide-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.