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Eine Akupressur lässt sich leicht im Alltag anwenden – zum Beispiel bei Kopfschmerzen.

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Wie funktioniert Akupressur?


Massage per Fingerdruck


Massieren Sie bei Kopfschmerzen manchmal Ihre Schläfen? Dann wenden Sie, ohne es zu wissen, ein Verfahren der Akupressur an. Wir stellen das Heilverfahren aus der Alternativmedizin genauer vor.

Die Akupunktur ist zwar das bekanntere Heilverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Wer Nadeln allerdings eher mit Zurückhaltung begegnet, für den eignet sich womöglich die Akupressur besser. Auch hier werden bestimmte „Energiepunkte“ des Körpers stimuliert – jedoch rein durch Fingerdruck. Das Prinzip entspricht damit einer gezielt angewendeten Massage, die sich auch zur Selbstbehandlung eignet.

Hintergründe zur Akupressur

Ein Schlüsselbegriff der TCM ist das Qi. Es beschreibt eine Energie, die innerhalb definierter Leitbahnen – sogenannter Meridiane – durch den ganzen Körper fließt. Zwölf Hauptbahnen laufen demnach durch unseren Körper, von denen die meisten die Funktion eines bestimmten Organsystems beeinflussen. So gibt es einen Lungen-Meridian, einen Nieren-Meridian, aber auch einen „Dreifacher-Erwärmer-Meridian“, der Verbrennungsprozesse im Körper umfasst. Bei Beschwerden wie etwa Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schlafstörungen ist der Qi-Fluss in bestimmten Meridianen gestört. Anhänger der TCM gehen davon aus, dass chronische Erkrankungen durch einen Qi-Mangel und akute Leiden durch einen Qi-Überschuss bedingt sind.

Rolle der Akupressur-Punkte

Die TCM geht davon aus, dass sich der Qi-Fluss aktiv über Akupressur-Punkte beeinflussen lässt. Jeder Meridian besitzt eine Vielzahl solcher Punkte, an denen sich die Qi-Energie konzentriert. Sie können sich über den ganzen Körper verteilen – so besitzt allein der Gallenblasen-Meridian 44 Akupressur-Punkte, die vom Auge bis zu den Zehen reichen. Mittels bestimmter Drucktechniken lässt sich die Energie an diesen Punkten anregen oder dämpfen. Ist eine Erkrankung durch einen Energiemangel in einem bestimmten Organsystem hervorgerufen, lässt sich das System durch rechtsdrehende Bewegungen (also gegen den Uhrzeigersinn) anregen. Liegt ein Energieüberschuss vor, können linksdrehende Bewegungen (also mit dem Uhrzeigersinn) den Qi-Fluss dämpfen.

Wie läuft eine Akupressur ab?

Die Akupressur wirkt über die gleichen Druckpunkte wie die Akupunktur. Ihr Vorteil: Es sind keine Nadeln zur Anwendung notwendig, deshalb kann eine Akupressur auch selbstständig ohne ausgebildete Ärzte und Heilpraktiker durchgeführt werden. Vorab müssen lediglich bestimmte Grifftechniken erlernt werden. Eine typische Technik ist das druckvolle Massieren eines Akupunkturpunkts mit den Fingerkuppen von Daumen, Zeige- und Ringfinger – bei akuten Beschwerden eher mit leichtem, bei chronischen Beschwerden mit festerem Druck. Daneben kommen zum Beispiel streichende Bewegungen entlang der Meridiane zum Einsatz. Fällt die Selbstbehandlung mit den Fingern schwer (zum Beispiel aufgrund von Rheuma), kann ein spezieller Akupressurstab benutzt werden.

Bei welchen Beschwerden eignet sich eine Akupressur?

Eine Akupressur eignet sich bei vergleichsweise leichten Beschwerden wie Muskelverspannungen, Bauch- oder Kopfschmerzen. Oft sorgt bereits eine Massage des Gewebes um einen Akupressurpunkt herum für Linderung, das heißt der Akupressur-Punkt muss nicht exakt getroffen werden. Bei schwerwiegenden Erkrankungen eignen sich schulmedizinische Therapien allerdings besser, eine Akupressur sollte dann höchstens begleitend und nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Bei Schwangeren und bei Babys ist von einer Akupressur eher abzuraten.

Quelle:
Nicole Schlesinger: Alternative Heilmethoden – Akupressur. PTA heute, Ausgabe August 2017, S. 68-71.


08.11.2017 | Von: Redaktion apotheken.de; Leonard Olberts; Bildrechte: Stokkete/Shutterstock


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