powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » News des Tages

Bis zu 15 Prozent der Menschen über 65 Jahren haben eine verengte Halsschlagader - viele davon, ohne es zu wissen.

Weitere interessante Artikel

Verengung der Halsschlagader


Was ist dann zu tun?


Eine Verengung der Halsschlagader geht oft auf Kalkablagerungen zurück. Durchblutungsstörungen im Gehirn sind dann die Folge. Zwei Methoden stehen zur Auswahl, um die Engstelle zu beseitigen.

Eine Verengung der Halsschlagader (Carotis-Stenose) verläuft meist lange Zeit ohne Beschwerden und wird oft erst im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt. Dann sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen nötig, um den Verlauf der Erkrankung zu beobachten. „Betroffene sollten sich mit dem behandelnden Arzt besprechen, in welchem Abstand Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind“, rät Dr. Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) mit Sitz in Krefeld. Die Untersuchung einer Carotis-Stenose erfolgt schmerzfrei und unkompliziert mit Hilfe von Ultraschall.

Stent oder Abtragung der Ablagerung

Erreicht der Gefäßverschluss ein behandlungsbedürftiges Ausmaß, kommen verschiedene Therapien in Betracht. Neben der medikamentösen Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten stehen zwei chirurgische Methoden zur Auswahl: Entweder wird durch eine Operation (Endarteriektomie) die Halsschlagader eröffnet und die Kalkablagerungen abgetragen. Oder es wird in den verengten Gefäßabschnitt eine Gefäßstütze (Stent) eingebracht, um das Gefäß dauerhaft offen zu halten. Eine Operation wird in der Regel bei einer Verengung von über 70 Prozent empfohlen.

Risikofaktoren ausschalten

„Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie einer Carotis-Stenose ist darüber hinaus die Ausschaltung aller Risikofaktoren durch eine Veränderung des Lebensstils und gegebenenfalls medizinische Maßnahmen: Das bedeutet Nikotinverzicht, Gewichtsreduktion, körperliche Aktivität, Einstellung des Bluthochdrucks und des Diabetes sowie Senkung des Cholesterins“, erläutert Dr. Beil. Auch nach Operationen sind Kontrolluntersuchungen wichtig, um den Verlauf zu beobachten. „So sollten nach 1 Monat sowie nach 6 Monaten und anschließend in jährlichen Abständen weiterhin Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden“, empfiehlt der Neurologe.

Quelle: BDN


14.07.2016 | Von: Redaktion apotheken.de; Sandra Göbel/BDN; Bildrechte: Diego Cervo/Shutterstock


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:30 bis 13:00 und 14:30 bis 18:00
    Sa
    09:00 bis 12:00

notdienste

News

Nächtliches Asthma: Was tun?

Nächtliche Hustenanfälle sind für Asthma-Patienten besonders belastend. Lässt sich der potenzielle... mehr

Atropin bei Kurzsichtigkeit?

Immerhin 30 % der deutschen Bevölkerung leidet inzwischen unter Kurzsichtigkeit (Myopie). Diese beginnt... mehr

Die Angst als ständiger Begleiter

Studien zufolge liegt das Risiko, im Laufe des Lebens an einer Angststörung zu erkranken, bei 14 bis 29... mehr

Hilfe bei nächtlichen Wadenkrämpfen

Sie kommen ohne jede Vorwarnung und schmerzen höllisch: nächtliche Wadenkrämpfe. Treten Sie häufig auf,... mehr

Frische Luft beruhigt Demenzkranke

Wenn demente Patienten aufgebracht oder aggressiv werden, versucht man meist, sie mit Medikamenten zu... mehr

ApothekenApp

Die Lichtenau-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "98554" und "Lichtenau-Apotheke" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Lichtenau-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.