Zu viel Vitamin K gibt es nicht

Das Vitalvitamin im grünen Gemüse

Vitamin K stillt Blutungen und schützt vor Knochenschwund. Vor allem in grünem Gemüse ist es reichlich vorhanden. Dabei gilt: lieber viel als wenig – schaden kann das Vitamin nicht.

Wundheilung und starke Knochen

Besonders in grünem Gemüse wie Kohl, Salat, Mangold und Spinat steckt viel <sondertextlink>36g59|Vitamin K</sondertextlink>. Aber auch in Fleisch wie Kalbsleber oder Hähnchen ist es zu finden. Vitamin K ist äußerst resistent gegen Sauerstoff und Hitze, so dass es beim Kochen nicht zerstört wird. Nur Licht macht dem Vitamin zu schaffen.

Vitamin K spielt vor allem bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle. Es aktiviert so genannte Gerinnungsfaktoren, Eiweiße, die Blutungen stoppen. Das Vitamin ist außerdem am Knochenaufbau beteiligt. Gerade Frauen ab 40 profitieren von einer Vitamin-K-reichen Ernährung und beugen damit Osteoporose vor.

Vitamin-K-Mangel

Ein Mangel an Vitamin K tritt relativ selten auf, da das Vitamin in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Die empfohlene Tagesdosis von 65 bis 80 Mikrogramm ist bereits in 10 Gramm Petersilie, 20 Gramm Spinat oder 220 Gramm Speisequark enthalten. Da die menschliche Darmflora das Vitamin auch selbst produzieren kann, kommt es nur selten zu einer Unterversorgung.

Liegt doch ein Mangel vor, so gerinnt das Blut langsamer. Menschen, die oft Nasen – oder Zahnfleischbluten sowie blaue Flecken bekommen, sollten daher ihren Vitamin-K-Bedarf überprüfen.

Überdosierung gibt es nicht

Von den natürlichen K-Vitaminen K1 und K2 kann man nicht zuviel bekommen – auch hohe Dosen sind unbedenklich. Greifen Sie deshalb in der Gemüseabteilung ordentlich ins Grüne.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Menschen, die so genannte Vitamin-K-Antagonisten – Blutgerinnungshemmer – wie beispielsweise Marcumar® einnehmen, sollten sich nicht zu Vitamin-K-reich ernähren. Die Wirkung des Medikaments nimmt sonst ab.

Autoren

Isabelle Hübler | zuletzt geändert am 05.02.2014 um 14:46 Uhr
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