Vor der Prüfung abschalten

Entspannt in die Prüfung

Alloy Photography/Veer
Vor Prüfungen jeder Art sollte man für Abwechslung sorgen, um den Kopf frei zu bekommen.

In Rheinland-Pfalz starten bereits die Abiturprüfungen. Die übrigen Bundesländer folgen im Frühling. Mit jedem Tag, den die Prüfung näher rückt, steigt auch die nervliche Anspannung bei vielen Schülern und Schülerinnen. Wer die Vorbereitungszeit gut nutzt, sollte aber kurz vor der Prüfung nicht in Torschlusspanik verfallen, rät die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz.

Entspannter zur Prüfung

„Drei Tage vor der Prüfung sollte man einen Gang zurückfahren und nicht noch auf den letzten Drücker versuchen, sich neues Wissen einzupauken. Das verunsichert und verwirrt nur“, empfiehlt TK-Präventionsberaterin Nina Andres. „Besser ist es, bereits Gelerntes noch einmal zu wiederholen, damit es sich im Gedächtnis festsetzt.“

Ablenkung lautet das Zauberwort in dieser Phase. „Sich mit Freunden treffen, Sport machen oder ins Kino gehen hilft dabei, den Kopf frei zu bekommen“, weiß die TK-Expertin. Wer Probleme hat, abzuschalten, könne es mit Entspannungsübungen probieren.

Am Abi-Morgen besser Saft statt Kaffee

Den Prüfungstag gilt es gut vorzubereiten. Am Vorabend sollten bereits alle benötigten Unterlagen und Materialien in die Tasche gepackt werden. In den Prüfungstag startet man am besten gut ausgeschlafen und ohne Hektik mit einem gesunden Frühstück. „Müsli und Obstsaft, Körnerbrötchen und Obst – alles, was gesund ist, bringt auch den Geist in Schwung“, meint die Gesundheitsberaterin. „Nur auf Kaffee, Tee oder Cola verzichtet man besser. Sie enthalten Stoffe, die die Abiturienten noch nervöser machen können, als sie schon sind.“Auch für die Prüfung empfiehlt es sich, etwas Gesundes zum Essen und Trinken einzupacken.
„Damit man entspannt am Prüfungsort ankommt, sollte man rechtzeitig losgehen. Vermeiden sollte man Gespräche über die Prüfung. Selbst unklare Fakten sollte man nicht mehr versuchen zu diskutieren. Das verunsichert nur einen selbst und auch andere“, erläutert die Expertin abschließend.

Autoren

Sandra Göbel/TK | zuletzt geändert am 14.01.2015 um 13:20 Uhr
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