Gesund ernähren und Zeit sparen

Pausenbrot für Schule und Job

Bereiten Mama und Papa morgens den Kleinen das Pausenbrot für die Schule vor, garantieren eine gesunde Verpflegung in der Pause. Wenn die Großen es richtig zelebrieren, wie sie ihren Pausen-Snack zubereiten, sind sie für den Nachwuchs echte Vorbilder. Die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) gibt Pausen-Snack-Tipps.

Kids übernehmen Essverhalten der Eltern

Eine vollwertige Ernährung ist für die ganze Familie wichtig. Damit Mama oder Papa bei der Präsentation genügend Energie haben, um voll beim Chef zu punkten, müssen sie nicht nur gut vorbereitet sein, sondern brauchen auch etwas im Bauch. Bei Kindern ist das nicht anders. Durchhänger in der Schule und Konzentrationslosigkeit? Schuld könnte ein verpasstes Frühstück oder eine fehlende Mahlzeit während der Pause sein. Nährstoffe sind nicht nur nötig fürs Wachsen, sondern auch für die Leistung im Unterricht.

Außerdem wird während der Kinder- und Jugendzeit das spätere Essverhalten geprägt. „Wenn Eltern ihren Kindern nicht nur predigen, wie wichtig eine gesunde Zwischenmahlzeit ist, sondern dies vorleben, ist der Lerneffekt weit höher“, sagt Daniela Heß, Ernährungswissenschaftlerin bei der SBK.

Bunte Abwechslung in der Brotbox

Das Pausenbrot kann jeder fix und unkompliziert zubereiten. Ist es in der Früh hektisch, darf man die Pausenmahlzeit ruhig abends vorbereiten, in der Brotbox bleibt das Essen über Nacht im Kühlschrank frisch. Als Pausen-Snack eignet sich besonders Vollkornbrot mit Aufstrich, Käse oder Wurst. Viel Abwechslung auf dem Speiseplan macht die Pause zum Genuss. Wechseln Sie öfter die Brotsorten und den Aufstrich. Kleingeschnittenes Obst und Gemüse eignet sich hervorragend als Fingerfood.

Ein paar Nüsse oder Trockenfrüchte zwischendurch liefern viel Energie. Ernährungsexpertin Daniela Heß weiß: „Was für die Kleinen gut ist, kann den Erwachsenen nur recht sein. Eltern müssen nicht zwischen kinder- und erwachsenengerechten Lebensmitteln wechseln.“

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Kocht man am Abend zuvor, lohnt es sich gleich für den nächsten Pausentag etwas mit vorzubereiten. Bratkartoffeln oder Nudelauflauf schmecken auch am nächsten Tag noch prima. Damit das Essen in der richtigen Form bleibt, eignen sich für den Transport besonders stabile Boxen. Lassen Sie Ihre Liebsten mitentscheiden was in die Lunchbox kommt, das garantiert dann auch, dass fast nichts mehr übrig bleibt.

Und zu trinken? Trink- oder Mineralwasser und ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sind gute Durstlöscher. Milchgetränke, Joghurt und Quark eignen sich als Zwischenmahlzeit.

Autoren

Julia Heiserholt, SBK | zuletzt geändert am 19.09.2012 um 07:43 Uhr
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