Ohne Ei backen

Allergie gegen Hühnereiweiß

Corbis Photography/Veer
Eiweiß steckt in Kuchen, Plätzchen und Co. Manche Menschen sind dagegen allergisch.

Weihnachtszeit ist Gebäck- und Plätzchenzeit. Auch die Kleinen greifen zu. Kommt es nach dem Verzehr von Plätzchen bei einem Kleinkind zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, besteht möglicherweise eine Eiweißallergie. Aufs Backen verzichten muss trotzdem niemand. Die Barmer GEK informiert über verträgliche Alternativen zum Eiweiß.

Auf Zutaten achten

Der Verdacht auf eine Hühnereiweißallergie besteht, wenn Kindern nach dem Verzehr von Eiern oder Ei-Produkten schlecht wird, sie sich übergeben oder Durchfall bekommen. Dann geht es zum Allergologen, um einen Allergietest durchzuführen. Bestätigt der Arzt die Allergie, müssen betroffenen Kinder auf Eier und Ei-Produkte verzichten. Dazu gehören alle Speisen, die Ei enthalten, wie Kuchen, Pfannkuchen, Teigwaren und Panaden. Auch in vielen Fertigsoßen, Suppen, Eis und Pudding steckt Ei.

Beim Einkaufen empfiehlt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Neben Ei sollte kein Albumin, Ovo-Protein, Simplesse, E 322 Lecithin und E 1105 Lysosym enthalten sein – Bestandteile von Ei. Beim Bäcker und Metzger lieber nachfragen, ob Ei beim Backen zum Einsatz kam!

Verträgliche Alternativen

Wer aufs Backen zu Hause nicht verzichten möchte, muss ohne Ei auskommen. Die Barmer-GEK empfiehlt geschmacksneutrale Ei-Ersatzprodukte. Um Plätzchen aufzulockern, eignet sich statt Ei eine Mischung aus einem halben Teelöffel Backpulver, einem Esslöffel Pflanzenöl und zwei Esslöffeln Wasser. Als Dickungsmittel für Süßspeisen empfiehlt sich Gelatine. Ein Teelöffel Gelatine entspricht einem Ei.

Autoren

Sandra Göbel/Barmer GEK | zuletzt geändert am 11.12.2014 um 14:33 Uhr
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