Tipps für den Schlittschuhkauf

Sicher auf Kufen

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Wenn die Schlittschuhe richtig sitzen, lässt es sich auf der Eisbahn besser durchstarten.

Viele Winter-Fans können es kaum erwarten, ihre Schlittschuhe zu schnüren. Wer sich ein neues Paar zulegen möchte, steht allerdings vor der Qual der Wahl. Was es beim Anprobieren und Kaufen zu beachten gibt, weiß der TÜV Rheinland.

Mitwachsende Schlittschuhe für Kinder

Die beste Zeit, um Schlittschuhe zu kaufen, ist am Nachmittag. Denn im Laufe des Tages schwellen die Füße etwas an. So bereitet ein Schlittschuh, der am Vormittag passt, am Abend auf der Eisbahn schnell Probleme. Ein Schlittschuh muss fest am Fuß sitzen, ohne zu drücken. „Ist er zu groß, bietet er kaum Stabilität. Darunter leiden in erster Linie die Gelenke“, erklärt Wilhelm Sonntag, Fachmann für Produktsicherheit bei TÜV Rheinland. Für Kinder in der Wachstumsphase gibt es mitwachsende Modelle. Ihre Größe ist verstellbar, sodass sie sich von Saison zu Saison anpassen lassen.

Auf Sicherheitssiegel achten

Der Experte empfiehlt: „Beim Kauf ist es sinnvoll, verschiedene Modelle zum Vergleich anzuprobieren und sich nicht auf eine Marke festzulegen.“ Ein prüfender Griff ins Innere verrät, ob das Futter oder die Polsterung eben und ohne Kanten sind. Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal ist das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Unabhängige Institute wie der TÜV vergeben es nach sorgfältiger Prüfung des Schlittschuhes. Wesentliche Prüfpunkte sind die Verbundenheit von Schuh und Kufe, die Härte des Kufenmaterials und die Festigkeit der Kappen bei einem Aufprall.

Stürze bleiben auch bei den besten Schuhen nicht aus. Besonders gefährlich sind die scharfen Kufen. Um sich vor Verletzungen zu schützen, rät Sonntag zu Helm, Protektoren und Handschuhen.

Autoren

Sandra Göbel/TÜV Rheinland | zuletzt geändert am 15.12.2016 um 14:13 Uhr
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