Wechselwirkungen mit Nahrung meiden

Apothekertag: "Sicher isst sicher"

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Nahrungsmittel und Medikamente vertragen sich nicht immer. Patienten sollten sich über mögliche Wechselwirkungen informieren.

Egal ob Blutdrucksenker, Schlafmittel oder Eisentabletten – fast alle Medikamente weisen Wechselwirkungen mit bestimmten Nahrungs- oder Genussmitteln auf. Wie man Wechselwirkungen zwischen Arznei- und Lebensmitteln meidet, steht im Fokus des diesjährigen Apothekertages am 5. Juni 2014. Etliche Apotheker beteiligen sich mit Broschüren, Veranstaltungen und Infoständen an der bundesweiten Aktion.

Ziel: Sichere Therapie für Patienten

Nahrungsmittel können die Wirkung von Medikamenten verstärken oder abschwächen, ebenso zeitlich hinauszögern oder beschleunigen. Zudem kann es zu unerwünschten Wirkungen kommen. Es ist gut zu wissen, wo Wechselwirkungen drohen, um die Arzneimitteltherapie bestmöglich zu gestalten. Deshalb informieren die Apothekerinnen und Apotheker in einer bundesweiten Kampagne über mögliche Interaktionen und wie sich diese vermeiden lassen. Das Ziel der Aktion: Patienten sollen sicher sein, dass Ihre Medikamente so wirken wie beabsichtigt.

Apotheker beraten an jedem Tag

Erkundigen Sie sich in Ihrer Apotheke:

  • Sind bei Ihren Medikamenten mögliche Wechselwirkungen bekannt?
  • Was können Sie tun, um Wechselwirkungen zu meiden?
  • Auf welche Nahrungsmittel sollten Sie verzichten?
  • Genügt es, eine Pause zwischen der Medikamenteneinnahme und der Nahrungsaufnahme einzulegen?

Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker beantwortet Ihre Fragen zu möglichen Wechselwirkungen unabhängig und kompetent. Und das jeden Tag.

Autoren

Sandra Göbel/ABDA | zuletzt geändert am 03.06.2014 um 08:32 Uhr
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