Verbenenkraut

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Die Pflanze – auch als Eisenkraut bekannt - wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Nordeuropa eingeführt. Die Blätter finden wegen ihres zitronenähnlichen Geruchs Verwendung in der Parfümindustrie. Werden sie zur Blütezeit gesammelt, behalten sie ihren Geruch jahrelang.

Wissenschaftlicher Name: Lippiae triphylla folium.

Charakteristik

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Argentinien, Peru und Chile, ist aber inzwischen durch Kultur in allen wärmeren Ländern der Welt verbreitet. Hauptanbaugebiete sind Algerien, Chile, Israel und Marokko. Medizinische Verwendung findet das Verbenaöl als Destillat aus den frischen Zweigen und die getrockneten Laubblätter und Stiele.

Anwendungsbereiche

In Frankreich bei Verdauungsbeschwerden, Nervosität und Schlaflosigkeit
Bei Hämorrhoiden, Krampfadern und unreiner Haut
In Marokko auch bei Erkältungskrankheiten und Verstopfung
Pharmazie: Hilfsstoff zur Geschmacksverbesserung von Medikamenten

Dosierung

Infus: 5 g bis 29 g der Blattdroge auf 1 Liter Wasser verteilt auf 2-5 Tassen täglich

Wirkung und Nebenwirkungen

Die Droge soll beruhigend, reizmildernd und entspannend wirken. Neuere Untersuchungen fehlen. Risiken der bestimmungsgemäßen Anwendung therapeutischer Dosen der Droge und Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Für eine Bewertung liegen unzureichende Informationen vor.

Anwendung in Lebensmitteln

Verbenenkraut ist ein beliebter Lebensmitteltee.

Autoren

Th. Brendler, J. Gruenwald, Ch. Jaenicke | zuletzt geändert am 05.10.2018 um 09:41 Uhr
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