Glaskörpereinblutungen

Glaskörpereinblutungen: Einblutung in den Glaskörperraum infolge einer Verletzung, einer (altersbedingten) Glaskörperabhebung, einer Retinopathie oder eines zentralen Netzhautvenenverschlusses. Die verminderte Transparenz des Glaskörpers führt zu einer Verschlechterung bis hin zum Verlust der Sehleistung.

Leitbeschwerden

  • Plötzliches Sehen von schwarzen Schatten, einem Mückenschwarm oder Rußregen
  • Visusminderung.

Das macht der Arzt

Der Augapfel wird mit einem Augenspiegel oder einem Kontaktglas untersucht, bei stärkeren Blutungen ist eine Ultraschalluntersuchung nötig.

Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen der Blutung. Sollten sich Glaskörpereinblutungen auch nach 2–3 Monaten nicht von allein auflösen, wird der Augenarzt zu einer Entfernung des Glaskörpers (Vitrektomie) raten.

Dr. rer. nat. Katharina Munk | zuletzt geändert am 18.03.2016 um 10:53 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung durch Ihren Apotheker ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.
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Altersbedingte Glaskörperveränderungen