Yoga

Die aus dem altindischen Medizinsystem Ayurveda stammende Grundidee des Yoga ist die, durch bestimmte Körperstellungen, die Asanas, die Energie im Körper auszugleichen und so eine leiblich-seelische Balance oder „Vereinigung“ zu erreichen. Das in den westlichen Ländern überwiegend praktizierte Hatha-Yoga kombiniert Körperhaltungen und Atemübungen. Es sollte zunächst in Gruppenkursen erlernt werden, kann aber dann zu Hause mit Büchern oder Videoaufnahmen fortgeführt werden. Durch möglichst langsam eingenommene Körperstellungen wird nicht nur eine konzentrierte Entspannung erreicht, sondern auch der Bewegungsapparat gedehnt, Verspannungen gelöst und die Durchblutung angeregt.

Yoga hat sich bei vielen stressbedingten Erkrankungen als begleitendes Verfahren bewährt. Auch bei chronischen Rückenschmerzen weisen wissenschaftliche Studien dem Yoga eine sehr gute Wirkung zu.

Neben dem „klassischen“ Hatha-Yoga wird heute eine Vielzahl von Varianten angeboten, wie etwa das in aufgeheizten Räumen durchgeführte Bikram-Yoga oder das auf schnelle Bewegungen aufbauende Power-Yoga.

  • www.yoga.de – Internetseite des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland e. V., Göttingen: Übersichtliche Fach- und Patienteninformationen.
  • Berufsverband der Yogalehrenden (Hrsg.): Der Weg des Yoga. Via Nova Verlag, 2003. Handbuch, eignet sich für Übende und Lehrende gleichermaßen.
  • H. Waesse, M. Kyrein: Yoga für Einsteiger. Gräfe & Unzer, 2008. Knappe, übersichtliche Einführung mit bebilderten Übungsbeispielen.

Autoren

Dr. med. Herbert Renz-Polster | zuletzt geändert am 07.11.2018 um 10:01 Uhr
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