"Spirale danach" als Notfallverhütung

Es besteht die Möglichkeit, sich bis zum 5. Tag nach dem Geschlechtsverkehr vom Frauenarzt eine Spirale mit Kupferbeschichtung einlegen zu lassen. Bei manchen Präparaten ist das Kupfer mit Edelmetallen, z.B. Gold oder Silber, legiert.

Dadurch wird in über 99 % der Fälle verhindert, dass sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter einnistet. Diese Methode wird selten angewendet, u.a. weil Spiralen eher bei älteren Frauen, die schon Kinder geboren haben, eingesetzt werden.

Präparate: Kupferspirale z.B. Mulitload® und NovaT®, Kupferanteil mit einer Edelmetalllegierung z.B. Goldlily®, Medusa® und Goldring-Medusa®. Kosten: ca. 130 bis 250 €, werden bis zum 20. Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen.

Autoren

Dr. med. Andrea Stadler, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 09.10.2018 um 15:05 Uhr
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