Immunadsorption

Bei der Immunadsorption (IMAD) werden Autoantikörper aus dem Blut gefiltert, ähnlich einer Dialyse. Bei dieser relativ neuen Technik wird das entnommene Blut in seine zellulären und flüssigen Bestandteile aufgetrennt. Aus dem zellfreien Plasma werden die Antikörper „herausgefischt“, bevor es wieder mit den Blutzellen vermischt und dem Patienten zurückgegeben wird.

Seit 2003 übernehmen Krankenkassen die Kosten für die ambulante Immunadsorption bei Versagen zweier Basistherapien und eines monoklonalen Antikörpers bei der Rheumatoiden Arthritis. Bei den meisten anderen Krankheiten gibt es keine Belege für die Wirksamkeit dieser Therapie.

Autoren

Dr. rer. nat. Katharina Munk, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 09.08.2016 um 13:07 Uhr
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