Was hilft bei Frühjahrsmüdigkeit?

Schluss mit Winterschlaf

Corbis Photography/Veer
Langschläfer sollten sich aufrappeln. Denn wer im Frühling oft nach draußen geht, gewöhnt sich schneller an die neue Jahreszeit.

Nicht jeden Menschen beglückt der Frühling. Während manche vor lauter Frühlingsgefühlen seelische Purzelbäume schlagen, fühlen sich andere müde und matt. Doch keine Sorge: Auch die frühlingsmüden Menschen bringt die Sonne noch auf Trab. Wie, das verraten Experten des Berufsverbands der Frauenärzte.

Tauziehen der Hormone

Länger werdende Tage und wärmende Sonnenstrahlen wirbeln den Hormonhaushalt kräftig durcheinander. Hat im Winter das Schlafhormon <sondertextlink>32z12|Melatonin</sondertextlink> den Körper auf Bettruhe und Faulenzen gepolt, scheucht das Glückshormon Serotonin nun jeden nach draußen. Den Körper versetzt das in eine Art Zwickmühle: Denn so schnell wie sich der Frühling einstellt, stellt sich der Hormonhaushalt noch lange nicht um. Es benötigt eine gewisse Zeit, bis das Serotonin den Kampf gegen das Melatonin gewinnt und dem Körper Frühlingsgefühle einhaucht. Spätestens Ende April ist nach Meinung des Mediziners Thomas Weiss aber das hormonelle Gleichgewicht wieder hergestellt und die Frühlingsmüdigkeit wie weggeblasen.

Bewegung und leichte Kost verkürzen Schläfrigkeit

Wer allerdings nicht warten will, bis sich die Frühlingsmüdigkeit von alleine verabschiedet, kann aktiv nachhelfen. Wichtig ist, sich geistig und körperlich vom Winter zu verabschieden. Statt Faulenzen in der geheizten Wohnung bei reichhaltigem Essen, gilt es jetzt, sich draußen zu bewegen, frische Luft zu schnappen und sich kalorienbewusster zu ernähren. Das kurbelt Geist und Kreislauf gleichermaßen an. Auch Wechselduschen oder Saunagänge bringen laut Weiss den Körper wieder richtig in Schwung.

Autoren

28.03.2011 | Sandra Göbel
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Startschuss Frühjahrsputz