Auf Fluoridgehalt achten

Altersgerechte Zahnpasta

Corbis Photography/veer
Für eine gute Zahnpflege ist zweierlei entscheidend: eine gute Putztechnik und eine geeignete Zahnpasta.

Dass Zähneputzen Karies verhindert, weiß sprichwörtlich jedes Kind. Doch nicht immer verwenden die Kleinen die richtige Zahnpasta. Wie die KKH Kaufmännische Krankenkasse anhand einer Umfrage herausgefunden hat, putzt fast jedes zweite Kind mit Zahnpasta für Erwachsene seine Zähne, obwohl diese Kinderzähnen schadet.

Kinderzähne sind empfindlicher

Die Angaben der KKH beziehen sich auf eine forsa-Umfrage unter 1020 Personen. Demnach putzen sich 44 Prozent der Kinder zwischen 3 und 12 Jahren mit normaler Zahnpasta die Zähne und nicht mit spezieller Zahncreme für Kinder. Mehr als jedes dritte Kind verwendet Erwachsenen-Zahnpasta regelmäßig, die übrigen verwenden abwechselnd Kinder- und Erwachsenen-Zahnpasta.

Light-Version für Kinderzähne

Dabei kann normale Zahnpasta Kinderzähne dauerhaft schädigen, da ihr Fluoridgehalt bei bis zu 1500 ppm (parts per million) liegt, das heißt 1500 Milligramm Fluorid pro Kilogramm Zahnpasta. Dieser Fluoridgehalt ist viel zu hoch für Kinderzähne. Die Folge: Es können sich weiße oder braune Flecken auf dem Zahnschmelz bilden, die auf bleibenden Zähnen ein Leben lang sichtbar sind. Dann besteht eine sogenannte dentale Fluorose.

Eltern sollten deshalb immer altersgerechte Zahnpasta für ihre Schützlinge kaufen. Für Kinder unter sechs Jahren wird ein Fluoridgehalt von 500 ppm empfohlen. Kinder über sechs Jahren verwenden am besten Produkte mit mindestens 1000 ppm. Diese Zahncremes sind im Regal bei Junior-Zahnpasta zu finden. Kinder ab 12 Jahren dürfen normale Zahnpasta nutzen.

Autoren

08.10.2013 | Sandra Göbel/KKH
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