Patienten wohnortnah versorgen

Chancen für Arzneimittelversorgung

Der Koalitionsvertrag bietet zahlreiche Chancen, das gesamte Gesundheitswesen und insbesondere die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu verbessern, erklärt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf Ihrer Homepage. Aber auch etliche Herausforderungen gilt es zu bewältigen.

Bekenntnis zur wohnortnahen Arzneimittelversorgung

„Wir begrüßen, dass sich die Gesundheitspolitiker auf wichtige Meilensteine geeinigt haben und deshalb nun Planungssicherheit für die nächsten vier Jahre besteht“, erläutert Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Das klare Bekenntnis zu einer hochwertigen, sicheren und wohnortnahen Arzneimittelversorgung durch Freiberufler in inhabergeführten Apotheken verstehen wir als Auftrag, diesem Anspruch der Patienten auch künftig gerecht zu werden.“

Zu den größten Chancen für das Gesundheitswesen gehören laut ABDA die Pläne für die Prävention, für ein patientenfreundliches Entlassungsmanagement vom stationären in den ambulanten Bereich sowie für die strukturierte Versorgung von chronisch kranken Patienten.

Solide Rahmenbedingungen schaffen

Aus dem vorläufigen Vertrag ergeben sich jedoch auch Herausforderungen: Der erhöhte Herstellerrabatt, den die pharmazeutischen Unternehmen an die Krankenkassen abführen sollen, sorgt in den Apotheken für Bürokratie und Haftungsrisiken.

„Die Apotheker werden dafür kämpfen, dass ihre Kompetenz im Gesundheitswesen künftig noch besser genutzt wird“, betont ABDA-Präsident Schmidt abschließend. „Um bessere Leistungen für die Patienten zu erbringen, brauchen wir solide Rahmenbedingungen, aber auch Spielraum für innovative Lösungen“.

Autoren

03.12.2013 | Sandra Göbel/ABDA
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