Stress wirkt sich negativ aus

Optimismus erhöht gutes Cholesterin

Eine positive Lebenseinstellung ist nicht nur gut für das Gemüt, auch die Gesundheit profitiert davon. Denn Optimismus wirkt sich positiv auf Cholesterin-Spiegel und Blutfett-Werte aus.

Optimisten leben gesünder

Forscher der Universität Harvard untersuchten fast 1000 Menschen im Alter von 40 bis 70 Jahren. Über Interviews ermittelten die Wissenschaftler den Optimismus-Level. Bluttests gaben Auskunft über die Gesundheit der Teilnehmer. Die Auswertung der Untersuchungen ergab, dass Personen, die eher als optimistisch eingestuft wurden, höhere Werte des „guten“ HDL-Cholesterins aufwiesen. Der  Spiegel des Blutfetts Triglycerid war bei den positiv gestimmten Teilnehmern niedriger. Menschen mit diesen Werten haben ein geringeres Risiko, an einer Arterienverkalkung zu erkranken.

Den Cholesterin-Spiegel senken

„Dass der psychische Zustand Auswirkungen auf die körperliche Verfassung hat, ist zweifelsohne der Fall. Positive Gedanken alleine können den Cholesterin-Spiegel jedoch nicht beeinflussen“, betont Ruth Fiedler. Die Ernährungsberaterin vermutet, dass der geringere Stress-Level optimistischer Menschen eine mögliche Erklärung für die guten Werte ist. Der Cholesterin-Spiegel ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie der genetischen Veranlagung, dem Bewegungsverhalten und der Ernährung. Auch Stress wirkt sich negativ aus. Optimisten sind häufig weniger gestresst und achten mehr auf sich und ihre Ernährung, erläutert Fiedler.

Die Expertin hat einige Tipps, wie Sie Ihren Cholesterin-Spiegel über die Ernährung positiv beeinflussen können: Omega-3-Fettsäuren helfen, das „gute“ Cholesterin zu erhöhen und das sogenannte „schlechte“ LDL-Cholesterin zu senken. Die ungesättigten Fettsäuren finden sich vor allem in Lein- und Walnussöl und in Fisch wie Lachs oder Makrele. „Auch eine ballaststoffreiche Kost wirkt sich positiv auf den Cholesterin-Spiegel aus“, führt die Spezialistin weiter aus.

Autoren

14.03.2013 | Katrin Stegherr
Vorheriger Artikel

Burnout-Verbreitung überschätzt