7-tägiges Online-Forum für Betroffene

Komplementärmedizin bei Rheuma

Corbis Photography/Veer
Bewegung tut gut - auch bei Rheuma. Komplementärmedizin kann die Therapie zusätzlich unterstützen.

Wenn Rheuma das Leben erschwert, können komplementärmedizinische Ansätze die schulmedizinische Behandlung sinnvoll ergänzen. Doch welche Verfahren eignen sich? Und wovon ist eher abzuraten? Kostenlosen Rat zu diesen Themen bietet die Deutsche Rheuma-Liga im Expertenforum „Naturheilkunde und andere ergänzende Heilmethoden" vom 20. bis 27. November 2014.

Schulmedizinische Behandlungen sinnvoll ergänzen

„Aus einer repräsentativen Befragung rheumakranker Mitglieder und Nicht-Mitglieder der Rheuma-Liga wissen wir, dass sich im Schnitt jeder zweite Betroffene Informationen zu alternativen Behandlungsmethoden wünscht", berichtet Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, internistische Rheumatologin und Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V. „Wir möchten mit unserem kostenlosen Expertenforum dazu beitragen, diesen Informationsbedarf zu decken." Dabei geht es der Rheuma-Liga ausdrücklich nicht darum, schulmedizinische Behandlungen, wie die Basistherapie für entzündlich-rheumatische Erkrankungen, zu ersetzen. Der Fokus liegt vielmehr auf den Möglichkeiten, welche alternativen Heilmethoden zusätzlich sinnvoll sind und welche wirkungslos.

Austausch mit Experten und Betroffenen

Die Rheuma-Liga konnte für ihr Online-Forum zwei ausgewiesene Experten gewinnen: Dr. Reinhard Hein, internistischer Rheumatologe und Arzt für Naturheilverfahren und Akupunktur, und Dr. Artur Wölfel, Internist und Arzt für Naturheilverfahren und Homöopathie sowie ärztlicher Leiter des Krankenhauses für Naturheilweisen in München. Darüber hinaus können sich Interessierte mit den Betroffenen Cornelia Baltscheit und Patricia Weiß sowie weiteren Nutzern des Forums über ihre Erfahrungen austauschen. Interessante Diskussionsthemen sind zum Beispiel die Ernährungs- und Bewegungstherapie, Wasseranwendungen, pflanzliche Heilmittel, Akupunktur, Homöopathie und vieles mehr.

Autoren

Sandra Göbel/Deutsche Rheuma-Liga | zuletzt geändert am 19.11.2014 um 16:37 Uhr
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